Universales Theokratisches Gesetz
für Nichtjuden

1. Gebote Gegen Götzendienst

(57 Gebote)

Viele der Gebote, die sich auf die Nichtjuden beziehen, eignen sich nicht leicht für die Klassifizierung in irgendeine der “Sieben Gesetze Noah”. Sie werden hier als sieben Kategorien für andere Gebote und Regeln behandelt. Um zu entscheiden, in welche Rubrik ein bestimmtes Gebot gehört, müssen wir zuerst die Kategorie nach ihrem Wesen bezeichnen.

Genau genommen ist der Götzendienst das Glauben an eine Macht eines Daseins außer dem einen G-tt, oder irgendeinen Akt der Verehrung eines solchen Daseins. Aber viele Gebote können zu beiden, Götzendienst und G-tteslästerung gehörig scheinen, ein Begriff, der in Beziehung zueinander steht. Was differenziert Götzendienst von G-tteslästerung? Lichtenstein, in seinem Buch The Seven Laws of Noah, versucht, sie so zu definieren: “…das Götzendienstgebiet reguliert der Menschen theistischen Angelegenheiten in seiner Verbingung mit dem Weltlichen, und… das G-tteslästerungsgebiet reguliert der Menschen theistischen Angelegeheiten in seiner Verbindung mit dem G-ttlichen” (S. 78). Dies Schema versucht, die Gebote von der Überlegenheit der Menschen in der physischen Welt zu klassifizieren, tappen im Dunkeln und suchen nach G-tt; es beginnt mit dem Materiellen und sucht nach dem Geistlichen. Es ist eine Definition der oberflächlichen, äußerlichen charakteristischen Eigenschaft, und so hinterläßt viele graue, unklare Gebiete zwischen dem Götzendienst und der G-tteslästerung.

Chassidus (die innere Bedeutung der Thora), auf der anderen Seite, beginnt von “G-ttes Perspektive” und schaut nach unten in die Schöpfung, definiert Sachen des Wesens zufolge.

Von dieser vorteilhaften Stellung kann man besser den Götzendienst und ihre eng anschließende relative Ketzerei bezeichnen, wie: die Weigerung, Wahrheit und ihre Quellen anzuerkennen.

Wer ist der Götzendiener? Er ist einer, der einem falschen Gott Ehre für seinen Erfolg oder Mißerfolg gibt; er glaubt eine falsche Religion, hört falschen Propheten und Lehrern zu, und verehrt und studiert falsche “Bibeln”. Er erkennt nicht die Wahrheit an oder ihre Quellen. Einer, der Götzendienst ablehnt, auf der anderen Seite, ist einer, der nur an den wahren G-tt glaubt und nur Ihn verehrt, hört nur den wahren Propheten und Lehrern zu, und studiert die authentische Thora nur zufolge ihrer wahrhaften Bedeutung.

Götzendienst, dann, ist am besten definiert als die Ablehnung der Wahrheit als solche, während G-tteslästerung das Ignorieren oder Entgegengesetzte des Eindringens der Heiligkeit in die physische Welt in sich schließt. Deshalb klassifizieren wir hier alle Gebote, die zusammenhängend mit der Anerkennung der Wahrheit G-ttes und ihrer authentischen Quellen sind.

  
Biblische:

+1)

G-ttes Existenz anzuerkennen

+2)

G-ttes Einheit anerkennen (daß er nur Einer ist, und Unendlich)

+11)

Die Thora zu lehren und zu studieren

+172)

Jeden wahren Propheten beachten und befolgen

+174)

Die Richter des Sanhedrin zu befolgen

+185)

Alle Götzen, ihre Tempel, und andere abgöttische Gegenstände zu zerstören

+209)

Thoraweise ehren

 

- 1)

Nicht an die Existenz irgendwelcher Götter außer G-tt zu glauben

- 2)

Keine Götzen für sich selbst machen lassen

- 3)

Keine Götzen für andere zu machen

- 4)

Keine menschlichen Statuen oder Gestalten zu machen

- 5)

Keine Götzenverehrung in vier Standardmöglichkeiten

- 6)

Keine Götzenverehrung nach den bestehenden Ritualien

- 7)

Nicht seine eigenen Kinder Moloch-verehrenden Ritualen zu opfern

- 8)

Nicht den Kult des Ows zu praktizieren

- 9)

Nicht den Kult von Yidoni zu praktizieren

- 10)

Kein Studieren der abgöttischen Ritualen

- 11)

Keine Säule für Verehrungsabsichten errichten

- 12)

Keinen steinernen Bodenbelag zum Verbeugen zu machen

- 13)

Keine Bäume als religiöse Dekorationen pflanzen

- 14)

Kein Schwören in den Namen on falschen Göttern

- 16)

Keine andere Person zur Götzenverehrung zu verführen

- 17)

Nicht einen Verführer zur Götzenverehrung zu lieben

- 18)

Keinen Haß auf einen Götzenverehrungsverführer zu reduzieren

- 19)

Keinen Götzenverehrungsverführer vor einer Gefahr zu retten

- 20)

Nicht einen Götzenverehrungsverführer in seinem Gerichtsverfahren zu verteidigen

- 21)

Keinen Beweis gegen einen Götzenverehrungsverführer in seinem Gerichtsverfahren vorzuenthalten

- 22)

Keinen Nutzen von Götzenverzierungen zu haben

- 25)

Keine abgöttischen Gegenstände zu besitzen

- 26)

Keine Prophezeiungen in dem Namen eines falschen Gottes zu machen

- 27)

Kein falsches Prophezeien, auch nicht im Namen des wahren G-ttes

- 28)

Nicht zuzuhören zu dem Propheten eines falschen Gottes

- 29)

Keine Angst zu haben, einen falschen Propheten zu bestrafen

- 30)

Nicht die gesellschaftlichen Bräuche der Götzenverehrer zu imitieren

- 31)

Keine Weissagung oder Wahrsagerei benutzen

- 32)

Keine Astrologie oder magische Illusion

- 33)

Kein Omen lesen

- 34)

Keine Zauberei

- 35)

Kein Beschwören oder Behexen

- 36)

Keine Erkundigung nach dem Ow

- 37)

Keine Erkundigung nach einem Yidoni

- 38)

Keine Nekromantie

- 39)

Keine Frauen sollen Männerkleidung tragen

- 40)

Kein Mann soll Frauenkleidung tragen

- 41)

Kein Tätowieren

- 43)

Kein Rasieren der Schläfen (oberen Backenbärte)

- 44)

Nicht den Bart rasieren

- 45)

Nicht sich selbst im Trauern zu schneiden

- 47)

Sich nicht abwegigen Gedanken oder Sehenswürdigkeiten hinzugeben

- 50)

Kein Mitleid für Götzenverehrer

- 64)

Nicht G-ttes Versprechen durch Seine Propheten testen

- 73)

Keinen Tempeldienst und kein Thoralehren während der Betrunkenheit

- 171)

Nicht sein Haar im Trauern herauszureißen

- 194)

Keinen abgöttischen Wein des Trankopfers zu trinken

- 310)

Nicht zu erlauben, eine Hexe leben zu lassen

- 313)

Kein Hinzufügen zu der schriftlichen oder mündlichen Thora

- 314)

Kein Abziehen von der schriftlichen oder mündlichen Thora